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Praxis Dr. med. Bodo Altrock

Praxisprofil / Methoden

Ich bin ärztlicher Psychotherapeut und Psychoanalytiker.
Mein Praxisangebot umfasst 4 verschiedene Arbeitsbereiche:

Psychotherapie / Psychoanalyse

Therapeutische Meditation / Zazen

Supervision / Coaching

Psychotherapeutische Weiterbildung

 

 

Die grundlegende Haltung

Der auf der Startseite beschriebene Anfänger-Geist bringt die Haltung anschaulich ins Bild.

Shunryo Suzuki will mit dem „Anfänger-Geist“ die wünschenswerte Grundhaltung des spirituell Suchenden beschreiben. Ich finde, er läßt sich gut sowohl auf die therapeutische als auch auf die supervisorische Arbeit anwenden.

Psychotherapie / Psychoanalyse

Meine therapeutische Arbeit ist t i e f e n p s y c h o l o g i s c h bzw.
p s y c h o a n a l y t i s c h ausgerichtet und b e g e g n u n g s- und
m o m e n t z e n t r i e r t.

Was meine ich damit?

Ich verstehe Psychotherapie / Psychoanalyse als gemeinsame Suche nach unbewussten, vor dem bewussten Erleben verborgenen (Beziehungs-) Erfahrungen, die ursprünglich, aus damals guten Gründen (z.B. weil sie mit unangenehmen Gefühlen wie Angst, Wut, Enttäuschung oder Verwirrung einhergingen) verdrängt/ abgespalten wurden, um möglichst angstfrei und entspannt weiterleben zu können.Im aktuellen Leben sind diese ursprünglich sinnvollen Lösungen jedoch dysfunktional geworden und „produzieren“ Hemmungen, Beschwerden und Beziehungsprobleme.

Da wir diese „Beziehungsschicksale“ in jeder emotional bedeutsamen aktuellen Begegnung unbewusst wiederbeleben und in Szene setzen, ermöglicht es die therapeutische Beziehung, diese Beziehungsbrüche im Hier und Jetzt der Behandlungssituation zu „bergen“, sie bewusst zu machen und sie zugunsten angemessenerer und zufriedener Lösungen zu überwinden.

Ausgehend von den gegenwärtigen Problemen und Beschwerden versuche ich, mit Ihnen gemeinsam die zugrunde liegenden lebensgeschichtlichen Verwurzelungen zu ergründen. Dies macht es erfahrungsgemäß möglich, aus zwar vertrauten, aber inzwischen hinderlich gewordenen Mustern auszusteigen und aktuell passendere Lösungen zu gestalten.

Erfahrungsgemäß gibt es auf diesem gemeinsamen Erkundungsweg Zeiten, in denen die „Redekur“ durch gemeinsame körperliche und/ oder bewegungsmäßige Inszenierungen sinnstiftende Ergänzung finden kann: wir sind eben alle ganzheitliche, psycho-somatische Wesen, und es macht Sinn, auch in Psychotherapien ganz konkret auf der Ebene therapeutischen Handelns ganzheitlich vorzugehen und jeweils die Modalität (miteinander sprechen, sich bewegen und etwas körpersprachlich ausdrücken, quasi den Körper sprechen lassen, sich berühren) zu wählen, die zur jeweiligen Situation und dem damit verbundenen Erleben passt und damit am ehesten „dran“ ist.

Psychoherapie Psychoanalyse

Allgemein:

Das, was wir heute Meditieren nennen, ist die von Siddharta Gautama, dem historischen Buddha, vor ca. 2500 Jahren kreierte Technik, mittels derer er sein Ziel, existenzielles menschliches Leiden zu überwinden und ganz frei und präsent zu sein, verwirklichen wollte – und letztlich gelang ihm dies, wenn man ihm bzw.der Überlieferung Glauben schenkt.

Wir im Westen bedienen uns heute therapeutisch dieses östlichen „Heilsweges“ mit der Idee, daß er heilsame Prozesse iniziieren und fördern kann, wobei wir im therapeutischen Kontext vordergründig hoffen, von individuellem, neurotischen Leiden oder von einem Kranksein/-werden an äußeren Umständen befreit zu werden, also weniger spirituelle Erwartungen haben.

Konkret:

Im Laufe der Zeit seit Buddha haben sich unzählige Varianten von M. entwickelt. Ich habe Erfahrung in Z a z e n, der sitzenden Meditation in Ruhe.

Kurz beschrieben handelt es sich um Sitzen in Ruhe, Atmen, das wohlwollend-neugierige Betrachten und Vorbeiziehenlassen all dessen, was im Geist auftaucht (Gedanken, Bilder, Erinnerungen, Gefühle) und das immer wieder Zurückkehren zum Atmen.

Settings:

Ich integriere Meditieren in meine therapeutische Sitzungen und Selbsterfahrungsangebote.

Ab 2016 werde ich Zazen auch als explizite Technik anbieten ohne Einbindung in einen therapeutischen Prozess.

Eine persönliche Bemerkung:

Meine inzwischen 35 Jahre langen Erfahrungen in (psycho)analytischer Therapie u n d Meditation haben mich erleben lassen, dass b e i d e Wege, gleichzeitig beschritten und kontinuierlich gegangen, langfristig einen positiven Synergieeffekt erzielen.
Das Zusammenwirken beider Wege ermöglicht nach meiner Erfahrung positive Entwicklungen und einen Zugewinn an Problemlösungskompetenzen, die fundierter, weitreichender und nachhaltiger sind als die Beiträge jedes einzelnen der beiden Wege für sich allein.

Supervision / Coaching

Dabei handelt es sich um E i n z e l b e r a t u n g in beruflichen wie privaten Situationen, in denen Sie Probleme und/ oder unzufrieden machende Stagnation erleben und sich stattdessen ein größeres Maß an positivem Herangehen und Elan wünschen und damit einhergehende neue Umgangs-/ Herangehensweisen.

Die supervisorische Arbeit ist (im Vergleich zur therapeutischen Arbeit) fokussiert auf die von Ihnen mitgebrachten Problemkreise und Ihren bisherigen, insuffizient gewordenen Umgang damit, wobei Ihr ganz persönlicher (Arbeits- und Beziehungs-) Stil natürlich auch in die supervisorische Arbeit mit einfließt und diese einfärbt.

Außerdem biete ich T e a m s u p e r v i s i o n in psychosozialen Einrichtungen an. Ich arbeite seit 1990 als Teamsupervisor in verschiedenen Institutionen: psychiatrische und psychosomatische Kliniken, Praxisgemeinschaften und medizinische Versorgungszentren verschiedener Fachrichtungen, Beratungsstellen, Altenpflegeheime und Schulen.

Methodologisch bzw. interventionstechnisch gehe ich in Supervisionen
h y p n o s y s t e m i s c h - a n a l y t i s c h vor.

Was meint dieses sperrige „Bindestrichadjektivum“?

H y p n o s y s t e m i s c h meint das systematische Einbeziehen unwillkürlicher Entäußerungen sowie das Berücksichtigen der schlichten Tatsache, daß all unser Denken, Fühlen und Tun immer in Kontexten mit Anderen (Systemen) interagierend stattfindet, ja daß sogar wir Selbst aus einer Vielzahl von (Sub)Systemen bestehen, die sich permanent wechselseitig beinflussend im Gespräch sind.

A n a l y t i s ch meint in diesem Kontext einerseits das Reflektieren des Umfeldes (Familie, Firma, Schule etc.), in dem Sie sich befinden und in dem die Problemstellung auftaucht und andererseits das Einbeziehen Ihres lebensstiltypischen Problemlösungsmodus, mit dem Sie bisher konflikthaften Situation zu begegnen gewohnt sind.

Psychotherapeutische Weiterbildung 

B a l i n t g r u p p e n a r b e i t wurde nach Michael Balint, einem Psychiater und Psychoanalytiker ungarischer Herkunft, benannt.

Es geht darum, in einer Arbeitsguppe von Kollegen / Kolleginnen problematische Begegnungen mit Patienten darzustellen, die dann im Kreis der Gruppe diskutiert werden. Ziel ist es, das therapeutische Miteinander und das Verständnis für die Situation des Patienten und die eigenen Reaktionen zu verbessern.

S e l b s t e r f a h r u n g - ( einzeln oder in der KollegInnengruppe) meint therapeutisch-selbstreflexive Arbeit, die der rein therapeutischen Arbeit ähnelt und nur den Unterschied aufweist, daß natürlich bei manchen KollegInnen der Leidensdruck als Motor der Therapie/ Selbsterfahrung evtl. weniger stark ist als bei „normalen Patienten“.

In der S u p e r v i s i o n (ebenfalls einzeln oder in der Gruppe) wird ein Behandlungsfall kontinuierlich immer wieder besprochen. Dies ermöglicht es, ein Gefühl für den therapeutischen Prozeß zu bekommen und spezielle Behandlungssituation quasi mikroskopisch und en detail zu betrachten.

Ich habe die W e i t e r b i l d u n g s b e f u g n i s für "Psychosomatische Medizin und Psychotherapie" sowie für "Psychotherapie - fachgebunden", so daß Ihre Teilnahme für Ihre Weiterbildungen anrechenbar ist.

Bei Ihrer Teilnahme an einem Q u a l i t ä t s z i r k e l (derzeit laufen eine Balintgruppe und eine Supervisionsgruppe als bei der KV Nordrhein angemeldete Qualitätszirkel) erwerben Sie W e i t e r b i l d u n g s p u n k t e.


 

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Über mich